Montag, 24. November 2008
Spielbericht, Samstag 22.11.2008
Tor: Tino
Abwehr: Flo, Philipp, Philip, Roli
Sturm: Alex, Christoph, Madre, Olles
(1) Gegner: Justiz
Ergebnis: 4:0
Tor: Alex, Christoph, Philipp, Roli
(2) Gegner: Rudolfskai Hotspurs
Ergebnis: 2:0
Tore: Alex (2)
(3) Gegner: Frutti
Ergebnis: 3:0
Tore: Alex, Christoph, Olles
Ausgangssituation: Eine Mannschaft mit einem so großen Kader wie die Fersen kann sich ja jede Woche ein paar Ausfälle leisten - meint man zumindest. Wir können es uns sogar leisten, den Langen mit Sigi nach Hamburg zum Musicalschauen abzukommandieren. Aber die Liste unserer Ausfälle stimmt schon ein bisserl bedenklich: Harry mit einem blauen Fuß vom letzten Samstag, Chief (im Freitagkurs umgeknickt), Richie mit Dauerproblemen im Kreuz; Roli und Alex mit Leistenproblemen - gehören wir bald zum alten Eisen? Von den Ergebnissen her nicht!
Bericht Justiz:
Gegen Justiz erwischten wir diesmal einen Traumstart: der Justiz-Goalie konnte einen platzierten Schuss von Olles nicht halten und Roli staubte ab; ähnlich glücklich fiel das 2:0 (5. Minute), weil der Goalie bei einem Steilpass von Christoph auf Alex um den Tick zu spät aus dem Tor rauskam und Alex den Ball noch ins Tor spitzeln konnte.
Mit diesem Polster konnten wir abwartend aus einer gesicherten Abwehr spielen. Da wir die Räume dicht machten, konnte sich Justiz überhaupt nicht entfalten und kam lediglich zu 2-3 Standardsituationen. Schnelle Konter in Fersenmanier brachten die Entscheidung. Beim 3:0 zog Olles auf der rechten Seite den Konter an und bediente den über das gesamte Spielfeld stürmenden Philipp optimal; sehenswert das 4:0, bei dem Chrisoph mit einem Solo die halbe Justizmannschaft inklusive Tormann umkurfte und aus halbrechter Position traf.
Fazit: Die beste Saisonleistung bisher. Kurtl, Hubinger und Co. waren praktisch während des ganzen Spiels abgemeldet. Wermutstropfen: Roli musste mit einer Leistenzerrung nach der 10. Minute vom Platz.
Bericht Rudolfskai:
Die Devise für das Spiel lautete, Gerhard nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und geduldig auf unsere Chancen zu warten. Roli fehlte uns im Spielaufbau, und der zug nach vorne wollte sich nicht gleich einstellen. Rudolfskai (mit 3!! Wechslern) spielte bemerkenswert offensiv, sodass ich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte.
Den Ausschlag im Spiel gab die Kombination Olles und Alex: nach einer Standardsituation rutschte Olles zwar aus, brachte im Fallen jedoch den Pass auf Alex an, der den Ball mit einem scharfen Schuss von halbrechts im langen Eck unterbrachte. Danach war Rudolfskai 2-3 mal gefährlich und dem Augleich fast so nahe wie wir dem 2:0; die zwingenderen Cahncen hatten jedoch wir: Olles setzte nach einem Bilderbuchkonter eine100%ige Chance alleinstehend aus 3 Metern nur auf die Stange. Die Entscheidung schließlich durch Alex: Einen platzierten Schuss von Ollex konnte Hannes nur wegfausten, und Alex staubte trocken ab.
Fazit: Rudolfskai hätte mit Glück das eine oder andere Tor machen können; die Burschen haben brav mitgespielt und dennoch klar verloren.
Bericht Frutti:
Frutti war nominell recht gut aufgestellt, und Tom Lindenau präsentierte sich mit Drang nach vorne, aber im Spiel kauften wir Ihnen relativ schnell die Schneid ab; den spielstarken Tom klopfte Olles ein paar mal ab, und wir hatten das Spiel immer unter Kontrolle.
Schiri Gerhard Pöttler diesmal mit einer sehr guten Leistung - er sah jedes noch so kleine Foul, ohne, dass er das Spiel dabei zerpfiff. Das Spiel der Frutten kam und diesmal sehr entgegen, und wir konnten eine schöne Aktion nach der anderen herausspielen. Sehenswert das 1:0 - Olliver nach schnell vorgetragenem Angriff und Zuckerpass von Philipp; das 2:0 durch Alex aus ahlbrechter Position; akrobatisch das 3:0 von Christoph nach einem abgewehrten Schuss von Alex kam es zu einem Gestocher an der Strafraumgrenze; Christoph schaffte quasi aus dem Spagat eine Drehung und traf zentral ins Tor.
Mit dem 3:0 waren die Frutten gut bedient, denn Chancen gab es genug, allein der letzte Pass kam nicht immer genau; ein Highlight: das vermeintliche 4:0 durch Philipp, der den Ball mit der Hand im Tor versenkt; Schiri Pöttler verstand da keinen Spaß und schickte ihn mit einer blauen Karte auf die Bank.
Fazit: Viele Chancen, drei Tore, eine blaue Karte.
Dienstag, 18. November 2008
Spielbericht, Samstag 15.11.2008
Tor: Chief
Abwehr: Philipp, Philip, Roli
Sturm: Christoph, Harry Madre, Richie
(1) Gegner: Schachtjar
Ergebnis: 1:1
Tor: Philipp
(2) Gegner: Hallenzauberer
Ergebnis: 0:0
Ausgangssituation: Dass man sich im Urlaub nicht unbeding erholen muss, hatte der Lange in dieser Woche bestätigt; denn auch die zweite Runde im Hallencup fand ohne ihn statt; und Tino prolongierte seine Bronchitis: man kann nur hoffen, dass er nicht wie Gianluigi Buffon Gefallen am Zuschauen findet. Chief scheint unterdessen seinen zweiten Frühling zwischen den Torpfosten zu erleben. Das Fehlen von Olles schmerzte zusätzlich: denn nun hatten wir keinen echten Sturmtank in unseren Reihen.
Bericht Schachtjar:
Schlii & Co. hatten aus dem Lehrspiel von letzter Woche gelernt; Schachtjar spielte hinten wesentlich konzentrierter, und bei uns wollte der Schwung aus dem Cupspiel diesmal nicht aufkommen.
Ohne die Achse Roli - Olles neutralsierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld; wir gewannen zwar viele Zweikämpfe, verspielten die gewonnenen Bälle aber gleich wieder durch schlampiges Zuspiel. Die erste nennenswerte Chance ließ 10 Minuten auf sich warten - steiler Pass von Philipp auf Madre und der scheiterte im Duell gegen Didi nur knapp.
Im Spielaufbau agierten wir zu schwerfällig und ließen uns umgekehrt zu weit herausziehen, attackierten nicht konsequent genug und hatten im Spiel nach vorne selbst letztlich zu wenig Platz. Unglücklich fiel das 0:1: Rückpass von Roli auf Chief, der schlug den Ball nicht beherzt genug weg und kassierte prompt ein Schlenzertor Marke Unnötig.
Dann aber zeigten wir Moral und warfen alles nach vorne: Kein Attackieren mehr ab der Mittellinie sondern nach bewährten Hoffenheim-Rezept weit in der gegnerischen Hälfte, und auch Chief stürmte mit. Nach einigen guten Chancen lag der Ausgleich in der Luft und fiel nach einer herrlichen Kombination über Roli - schickte Madre rechts auf die Reise, und der bedient Philipp ideal in der Mitte. Mit Glück (Lattenschuss von Chief) rettete Schachtjar das Unentschieden über die Zeit.
Fazit: Schade, wir haben am Anfang nicht aggressiv genug gespielt, aber Moral bewiesen und den Rückstand aufgeholt; ein Sieg wäre drinnen gewesen.
Bericht Hallenzauberer:
Die Mannen um Adriano präsentierte sich technisch sicher stärker als wir, und wir hatten bereits ein anstrengendes erstes Spiel in den Beinen. So wurde die Partie zu einer Rasenschachpartie, in der sich beide Mannschaften neutralisierten. In einer hart aber fair geführten Partie mussten beide Seiten ein enormes Laufpensum erledigien, ohne dass nennenswerte Chancen rausgeschaut haben.
Letztlich hatten wir ein leichtes spielerisches Übergewicht, da die Hallenzauberer nur durch 2-3 Weitschüsse gefährlich wurden; das Fersenbollwerk in der Abwehr hielt; leider blieben die paar herausgespielten Chancen ungenutzt.
Fazit: Auch hier wäre ein Sieg möglich gewesen, aber man kann nicht von verlorenen Punkten sprechen. Uns fehlte heute ein williger Vollstrecker, der aus den 3 Chancen zumindest ein Tor gemacht hätte.
Montag, 17. November 2008
Spielbericht, Samstag 07.11.2008
Tor: Chief
Abwehr: Flo, Philipp, Philip, Roli
Sturm: Christoph, Madre, Olles, Richie
(1) Cup: Gegner: Schachtjar
Ergebnis: 4:1
Tore: Olles (2), Roli, Richie
(2) Gegner: Black Horse
Ergebnis: 0:0
Ausgangssituation: Nach dem Testspiel gegen Frutti in der Vorwoche waren wir guter Dinge, da wir Teresa, Tom & Co. ganz klar im Griff hatten; allein Tino, der im Vorbereitungsspiel schon nicht ganz fit war, fiel und endgültig aus, fand aber mit Chief einen würdigen Ersatz (ohne dass hier die Leiberfrage aufgeworfen werden soll). Der Lange war wie immer zu dieser Jahreszeit zu einer ausgedehnten Reise (diesmal Madagaska) aufgebrochen, und Alex hielt uns aus der Ferne die Daumen.
Bericht Schachtjar
Wie immer in einem Spiel gegen Schachtjar, war auch diesmal klar: wer das erste Tor schießt, würde wohl als Sieger vom Platz gehen.
Nach ein paar Minuten Abtasten zweier gleichwertiger Mannschaften setzte Riche jedoch den ersten Glanzpunkt im Match - nach idealem steilen Zuspiel von Roli ließ er sich nicht lange bitten und netzte unhaltbar für Didi zum 1:0 ein. Danach drängte Traube auf den Ausgleich - lief sich jedoch stets in unserer Abwehr fest, und aus im Konter gelang der nächste Streich: nach einem Solosprint auf der rechten Seite flankte Philipp ideal auf Olles, der nahm den Ball direkt und versenkte ihn im Stile eines Goalgetters ins Kreuzeck- 2:0.
Postwendend fiel der Anschlusstreffer, aber wir kontrolierten das Spiel und kamen zu einer Reihe weiterer guter Chancen: So tankte sich Roli in der Mitte durch, Didi konnte seinen Schuss nur wegfausten, und Roli verwertete den Abpraller aus halbrechter Position. Das 4:1 (abermals durch Olles, nach eher glücklichem Zuspiel - ein Roller von Philipp) brachte die entgültige Entscheidung.
Fazit: Eine taktische Meisterleistung. Dem Gegner wurde kein Raum gelassen, und die eigenen Chancen wurden eiskalt genutzt. Ein Detail am Rande: Alle Tore fielen durch Spielzüge über rechts.
Bericht Black Horse:
Im Gegensatz zum vorsichtigen Abtasten gegen Schachtjar gelang uns gleich ein fulminater Start, und Christoph hätte das Spiel gleich in den ersten paar Minuten zu unseren Gunsten drechen können - aber er scheiterte nach 2maligen idealen Zuspiel von Madre; die Jung-Rössler wirkten in den ersten Minuten wie paralysiert.
Dann aber organisierten Sie einen dichten Abwehrriegel, gegen den wir die restliche Spielzeit anliefen. Um das Tor sauber zu halten setzten die Burschen alle fairen und unfairen Mittel ein: halten, stoßen, rempeln - und wir waren nicht in der Lage, ihnen das entscheidende Tor zu machen. Während sich das Spiel zur Gänze (Black Horse hatte im gesamten Spiel eine einzige Konterchance) in der gegnerischen Hälfte abspielte, d.h. unsere Abwehrreihen dicht hielten, gelang vorne rein gar nichts. Im Stile einer Volksschulmannschaft wurde der Ball überall hingedroschen, nur nicht ins Tor.
Fazit: Die Kopie des Meisterschaftsspiels vom letzten Jahr; hinten hui, vorne pfui; zwei verlorene Punkte, die wirklich weh taten... wir ließen ca. 20 Chancen ungenutzt.
Montag, 28. Januar 2008
Spielbericht, Samstag 26.01.2008 (A-Finale)
Tor: Tino
Abwehr: Philipp, Philip, Langer, Chief
Sturm: Olles, Madre, Roli, Harry
(1) Gegner: Bermuda
Ergebnis: 1:1
Tor: Roli
(2) Gegner: Schachtjar Traubensk
Ergebnis: 3:2
Tore: Olles (3)
(3) Gegner: Rössl
Ergebnis: 3:2
Tore: Philipp, Madre, Chief
Ausgangssituation: Der Sieg im Grunddurchgang bedeutete einen Punkt Vorsprung auf Rössl – also eine Art psychologischer "Polster" oder zumindest das Gefühl (falls Rössl und wir die beiden vorherigen Partien gewinnen würden), im Endspiel die besseren Karten in der Hand zu haben.
Nachdem bei uns im Vorhinein ausbaldowerte Taktik noch nie gefruchtet hat wurde als Ziel der dritte Platz (ein Leiberl + Mittagessen im Stiegl-Bräustüberl) angepeilt – letztendlich sollte eh alles ganz anders ablaufen.
Bericht Bermuda:
Die Bermudas hatten im Finale wohl zum ersten Mal eine komplette zweite Garnitur aufgeboten – normalerweise saßen bei den Sportlern nie mehr als zwei Wechlser auf der Bank. Und die Bermudas begannen gleich enorm bissig – mit aggressiven Vorchecking; Angriffe konnten sich hüben wie drüben nicht entfalten, weil auch wir zunächst hinten gut standen.
Mit der ersten herausgespielten Chance gingen wir in Führung: Philipp mit einem weiten Pass auf Olles, der Roli aus linker Position mit einem Stanglpass bedient – keine Chance für den Bermudatormann – 1:0. Dann wars aber auch schon vorbei mit unserer Herrlichkeit – aus unserem Spielfluss wurde ein Rinnsal; unser Spielaufbau war schwerfällig und viel zu langsam, während die Bermudas einen Gang zulegten und das Kommando übernahmen und von Patzern in unserem Stellungsspiel profitierten.
Bei guten Chancen aus Standardsituationen und Schüssen aus der zweiten Reihe zeigte Tino einige sehr gute Reflexe und bewahrte uns vor dem Ausgleich; die flinken Stürmer der Bermudas wirbelten uns gehörig durcheinander. Im Gegenzug kamen wir zu zwei Riesenchancen: Olivers Schuss nach Vorlage von Roli, kann der Goalie mit Müh und Not an das linke Lattenkreuz lenken; ein anderes Mal scheiterten Harry und Roli allein gegen den Goalie.
Die Strafe folgte prompt: In der vorletzten Minute gelang den Bermudas der Ausgleich – nicht unverdient – aber bitter für uns, weil wir damit zwei Punkte abgaben.
Fazit: Mit dem Unentschieden ist noch nichts verloren...
Bericht Schachtjar:
Nach dem wenig zufrieden stellenden Spiel gegen Bermuda stellten wir unsere Taktik um: das Spiel über die Außenbahnen auf die schnellen Flügelflitzer Olles und Roli sollte die Abwehr der Gegner in Verlegenheit bringen.
Der Auftakt nach Maß gelang: Weiter Abschlag auf Roli, der den Ball zu Olles weiterlaufen ließ, und der zieht von links aus spitzem Winkel ab – 1:0. In der Folge setzten wir uns in der Schachtjar-Hälfte fest und kamen zu weiteren Chancen – eine logische Folge: das 2:0 durch Olles, nach Doppelpassspiel mit Harry. Weitere 100er Chancen folgten im Takt weniger Minuten; zuerst konnte Madre zweimal den Ball nicht im Tor unterbringen, dann scheiterten auch Roli und der Lange.
Danach folgten ein paar "schwache" Minuten der Unachtsamkeit, in der wir Schlii und Co quasi zum Toreschießen einluden – was prompt innerhalb von Minuten zunächst zum Anschlusstreffer führte; dann kassierte auch noch Philipp eine blaue Karte (für den Doppler bedanken wir uns jetzt schon!!), und Schachtjar nutzte die Überzahlsitzation zum Ausgleich.
In diesem entscheidenden Augenblick hätte das Spiel kippen können; aber nur zwei Minuten nach dem Ausgleich erkämpfte sich Madre den Ball an der Mittelauflage, spielte den Ball halbhoch weiter auf Olles, und der versenkte mit einem Knaller den Ball aus spitzem Winkel – quasi von der Touroutlinie ins Tor – unhaltbar für Didi.
Fazit: Das Spiel hätten wir viel klarer gewinnen müssen; weil wir das Spiel über weite Strecken dominierten, aber an unserer Chancenauswertung fast verzweifelten (insbesondere die Fans und der Präsident auf der Tribüne); mit einem Hattrick hat Olles dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt.
Bericht Rössl:
Nach dem Sieg über Traube war uns der zweite Platz sicher, d.h. alles andere als eine Niederlage gegen Aichner & Co war schon eine Draufgabe: Der Weg zum Meistertitel konnte nur über einen Sieg gegen Rössl führen, da Rössl die Traube und Bermuda geschlagen hatte. Wir würden also mit der gleichen Taktik wie gegen Traube spielen, mit einer Sonderbewachung für Alex Aichner durch den Langen.
Und Rössl ließ uns von Beginn an relativ viel Raum, sodass der Lange!! über die Außenbahn schon in der zweiten Minute zur ersten Chance kam. Sehenswert das 1:0, als Philipp Messi gleich mal den Ball durch die Beine schob – "gurkt" (oder "tunnelt", wie es unsere nördlichen Nachbarn so schön ausdrücken); perfekt herausgespielt auch das 2:0 als Olles Madre allein vor dem Tor ideal auflegt, und der mit zittrigen Knien einschoss. Maßgeblich am 3:0 beteiligt war wieder Philipp, der sich trotz zum Teil unfairer Attacken durch die Rössl-Abwehr ackerte; zwar blieb ihm der Abschluss versagt, den erledigte jedoch der Chief höchstpersönlich…
Wie schwebten im 7. Fußballhimmel – für ca. 20 Sekunden; denn unmittelbar nach dem Anstoß preschte Rössl vor und Alex Aichner vollstreckte eiskalt – 1:3; zwei Minuten später folgte das 2:3 – kraftmäßig paniert drohte unser Titeltraum zu platzen.
Aber wir mobilisierten noch einmal die letzten Kräfte gegen eine am Ende des Spiels drängende Rössl-Mannschaft, hatten durch Madre noch einmal die Großchance auf das 4:2, brachten den Sieg jedoch verdient über die Distanz.
Fazit: Kämpferisch unsere beste Partie gegen die mit Haken und Ösen kämpfenden Rössl-Spieler; tolle Emotionen, viele Fouls, zu wenig blaue Karten (denn insbesondere der Bandencheck gegen Roli war schwer blauverdächtig), schöne Tore, Jubel und Tränen der Freude – Fußball eben…
Am Rande erwähnt:
Auch in der nächsten Saison werden wir uns maximal das B-Finale als Saisonziel stecken; denn im Tiefstapeln scheint unsere Stärke zu liegen.
Schade, dass der Nordische Beauftragte an diesem denkwürdigen Tag in Seefeld verweilte – somit fanden die Fersen aber erstmals Erwähnung im Fernsehen – schönen Dank für den Live-Gruß beim Interview.
Ein spezielles Dankeschön an die Fans, die in den Wintermonaten Zeit, Geduld, Backkünste und Begeisterung aufbringen: Schön, dass Ihr dabei wart.
Dienstag, 22. Januar 2008
Spielbericht, Samstag 19.01.2008 (Hanna Grasser Charity Turnier)

Spielbericht zum Charity-Turnier, 19.01.2008 oder "Revance gegen Black Horse"
Tor: Tino
Abwehr: Philip, Flo, Max
Sturm: Olles, Madre, Philipp.
(1) Gegner: Frutti
Ergebnis: 0:1
(2) Gegner: ATSV
Ergebnis: 2:1
Tore: Philipp, Flo
(3) Gegner: Torpedo Drac
Ergebnis: 1:1
Tor: Philipp
(4) Gegner: Black Horse
Ergebnis: 4:0
Tore: Olles (2), Max, Madre
(5) Gegner: Rudolfskai
Ergebnis: 0:0 (1:2 im Siebenmeterschießen)
Ausgangssituation: Ein paar Fersen waren nach dem verdienten Sieg im Meisterschafts-Grunddurchgang so motiviert, dass sie das Charity-Turnier zur Gelegenheit nutzten, weiter an ihrer Technik zu feilen und einen ordentlichen Muskelkater auszufassen.
Der Großteil zog es jedoch vor, auch an diesem Wochenende diversen Ersatzbeschäftigungen (Schispringen!, Heimfahren!!, Arbeiten!!!) nachzugehen.
Bericht Frutti:
09:18 Uhr war für einige bei weitem zu früh als Spielbeginn angesetzt, und so konnten die Frutten trotz vielfacher Umbesetzung mit der alten Taktik punkten: ein frühes Tor schießen, sich hinten reinstellen und auf Konterchancen lauern. Ein mißlungenes Doppelpassspiel zwischen Flo und Olles bringt die Entscheidung.
In diesem Spiel kam weder der letzte Pass noch standen wir in der Verteidigung nahe genug am Mann bzw. an den Frauen (denn die Frutten hatten gleich zwei davon aufgestellt); und mit Ausnahme von Madre und Philip fehlte uns auch die Aggressivität.
Fazit: Schwach gespielt, verdient verloren.
Bericht ATSV:
Auch in diesem Spiel gerieten wir nach ein paar Minuten in Rückstand: nach einem Abspielfehler im Mittelfeld attackierte Philipp an der Strafraumgrenze zögerlich und fälschte beim Abwehrversuch den Ball unhaltbar für Tino ab.
Mit Kampf und Einsatz fanden war jedoch ins Spiel und erzwangen unser Glück: Philipp mit einem abgefälschten Eckball von links zum1:1 und Flo von halbrechts nach Vorlage von Max zum 2:1 in der letzten Minute. Die Pässe kamen auch in diesem Spiel sehr ungenau; im Stellungsspiel hatten wir unsere liebe Not und ermöglichten immer wieder unnötige Überzahlsituationen für die Gegner.
Fazit: Besser gekämpft, einen Arbeitssieg errungen.
Bericht Torpedo Drac:
Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag: mit einem sehenswerten Solo tankte sich Philipp durch die halbe Drac-Mannschaft und schoss aus halbrechter Position ein – ein Tor der Marke "sehenswert".
Dann wars aber auch schon ziemlich vorbei mit einem konstruktiven Spielaufbau (allerdings ist anzumerken, dass Drac mit 12 Spielern angetreten war, und wir ab dem dritten Spiel nur noch einen Wechsler hatten); Tropedo Drac drängte, versuchten zu mauern und bettelten speziell nach dem verdienten Ausgleich durch Manfred inständig nach weiteren Toren: zum Glück hatten wir einen auch in diesem Spiel glänzend disponierten Tino im Tor, der sich mehrfach gegen Chancentod Rafi und Co auszeichnen konnte.
Fazit: Gut begonnen, stark nachgelassen; ein glücklicher Punkt.
Bericht Black Horse:
Zu dieser Partie kann man nur sagen – da hat alles gepasst; optimale Chancenauswertung, ein gefälliges Spiel, mit schnellen Spielzügen, ohne Schnörkel und effektiv und außerdem mit einer soliden Abwehrleistung.
Im Gegensatz zu den bisherigen Partien fehlte Black Horse diesmal der Biss; keine Aggresivität in den Zweikämpfen, und der frühe Führungstreffer von Olles war eigentlich Spiel entscheidend: ein Tausendguldenschuss von der Mittelauflage ins linke Kreuzeck (wie ausgemessen) – Marke "Antonin Panenka"; dass man es auch anders machen kann, zeigte Olles mit dem 2:0: ein Tanz durch die halbe Black Horse-Mannschaft von der Mittelauflage; zur Draufgabe folgten noch Tor 3 durch Max nach schnell vorgetragenem Konter und Zuspiel durch Madre, und den Schlusspunkt setzte Madre mit einem Schuss ins kurze Eck aus 10m.
Fazit: Die perfekte Revanche für Cup und Meisterschaft.
Bericht Rudolfskai:
In einem Spiel, in dem es lediglich um Platz 5 ging versuchte Rundolfkai gleich am Anfang sein Glück – Solo von Gerhard Scheidler von der Mittellinie, er scheiterte jedoch knapp. Dann übernahmen wir die Kontrolle und spielten ein paar schöne Chancen heraus. Allein es fehlte das nötige Glück, und der extra fürs Turnier eingekaufte Ersatzgoalie zeichnete sich mit guten Reflexen aus.
Rudolfskai kam zu ein paar eher harmlosen Chancen und konnte sich schließlich ins Siebenmeterschießen retten: Dort konnte sich von uns lediglich Flo auszeichnen; Max und Philipp schossen den Goalie an, Olles verfehlte das Tor und Madre traf nur die Querlatte; Fotsch verwandelte schließlich den 6. Siebenmeter, nachdem auch Tino (allerdings am klarsten von allen) gescheitert war.
Fazit: Im Spiel dominiert, am Goalie gescheitert; im Siebenmeterschießen ging's eigentlich um nichts mehr.
Am Rande erwähnt: Das Turnier hat im übrigen gezeigt, dass die Fersen Spiele eher über die Spieldauer entscheiden; 12 Minuten Spielzeit rein psychologisch gesehen ist nicht so ganz unser Ding...
Sonntag, 13. Januar 2008
Spielbericht, Samstag 12.01.2008
Tor: Tino
Abwehr: Philipp, Flo
Sturm: Olles, Madre, Roli G.
(1) Gegner: Schachtjar Traubensk
Ergebnis: 2:0
Tore: Rhilipp, Roli G.
Ausgangssituation: Ein Sieg würde uns aus eigener Kraft den 1. Platz und die maximalen Bonuspunkte bringen, für den zweiten Platz müssten wir zumindest ein Unentschieden erreichen.
Aufgestellt waren durch die Ausfälle von Alex, Harry, Philip, die Urlaube von Chief und dem Langen, sowie Roli und Christoph (USI-Skispringen am Hochkönig) denkbar schlecht. Altferse und Edeljoker Roli Gruber meldete sich als Retter zur Stelle, damit wir wenigstens einen Wechselspieler hatten.
Bericht Schachtjar:
Nach der Niederlage im erste Spiel des Tages gegen Rössl war Traube gegen uns unter Siegzwang, um wenigstens den zweiten Rang fürs Finale zu retten; aber zum Glück fehlten Rainer und Philipp Scherz, sodass die Traubianer ohne Wechselspieler auskommen mussten.
Traube versuchte uns gleich von Beginn an ihr Spiel aufzuzwängen, blieb aber immer wieder in unserer Verteidigung hängen; im Gegenzug kamen wir auch bereits in der Anfangsphase zu guten Chancen. Die ersten guten Chancen fand Philipp vor, der jedoch einmal knapp über das Tor abzog und einmal die Latte streifte. Traube war vor allem in Einzelaktionen gefährlich, scheiterte jedoch am glänzend disponierten Tino, der 2-3 Mal glänzend parierte. Im beiderseitigen Schlagabtausch standen wir hinten sicherer, und so fiel das 1:0 nach knapp 10 Minuten durchaus verdient – Philipp im Nachschuss, nachdem Didi Schüsse von Roli Gruber und Madre noch parieren konnte. Kurios dann das 2:0: Eckball durch Roli Gruber von links – Robert (Traube) fälscht den Ball ins lange Eck ab – die Vorentscheidung nach knapp 15 Minuten.
In der Folge drängte Traube auf den Anschlusstreffer und kam auf einen Lattenschuss und ein paar sehr gute Chancen aus der zweiten Reihe; die Butter ließen wir uns jedoch nicht mehr vom Brot nehmen.
Fazit: Auch diesmal hat die so genannte zweite Garnitur gegen einen starke Gegner bestanden. Traube war zwar spielerisch besser aufgestellt; auch wenn uns zum Schluss schon etwas die Luft fehlte, war der Sieg durchaus verdient.
Zum offiziellen USI-Bericht
http://www.sbg.ac.at/usi/wettkampf/fussball/spielberichte8.htm
Ein Blick auf die Tabelle:
http://www.sbg.ac.at/usi/wettkampf/fussball/spielplan.htm
Spielbericht, Samstag 22.12.2007
Tor: Tino
Abwehr: Langer, Philipp, Philip, Chief, Harry (2./3. Spie)
Sturm: Alex, Olles, Christoph, Madre, Roli (3. Spiel)
(1) Gegner: Rudolfskai
Ergebnis: 5:1
Tore: Christoph (2), Philip, Madre, Alex
(2) Gegner: Dynamo Viola
Ergebnis: 5:0
Tore: Alex (3), Madre (2)
(3) Gegner: Löwen
Ergebnis: 9:0
Tore: Alex (3), Christoph (2), Olles (2), Langer, Chief
Ausgangssituation: Heute ging es um die entscheidende Weichenstellung um die Plätze im Oberen Play Off: Zunächst das Prestigeduell gegen Hannes, Gerhard & Co., und zum Drüberstreuen Dynamo Viola und unsere speziellen Freunde, die Löwen.
Bericht Rudolfskai:
Wer mit mindestens 9 topmotivierten Spurs gerechnet hatte, war einigermaßen überrascht, denn beim Einschießen waren genau 3 Feldspieler am Platz, während wir eine vollständige zweite Linie aufbieten konnten. Und bevor Rudolfkai sich nach 10 Minuten (Eintreffen von Cedric, der sich das Spiel eigentlich nur ansehen wollte) komplettieren konnte, war das Spiel auch schon entschieden.
In Überzahl schnürten wir Hannes & Co von der ersten Minute an hinten ein, und schon in der ersten Minute verhinderte nur das beherzte Nachfassen von Hannes das erste Tor von Alex. Dann fiel innerhalb von 5 Minuten die Vorentscheidung: Zunächst ein flacher Schuss von Christoph ins linke Eck; dann ein platzierter Schuss von Philip ins lange Eck; und Philip legte auch das 3:0 mit einem idealen Pass auf Madre auf, der den Ball durch Hannes Beine schiebt.
Danach kam Rudolfskai zur einzigen wirklichen Chance im Spiel durch einen Konter – weiter Pass von Klaus auf Hans (aus der alten "Anonym"-Garde), der Tino keine Chance lässt – 1:3.
In der Folge vergaben wir jede Menge hochkarätige Chancen, ehe Alex und Christoph mit dem 4:1 und dem 5:1 dem Spiel die Krone aufsetzten.
Fazit: Der Sieg stand nie in Frage; ein etwas holpriges Spiel gegen einen Gegner, der uns heute nicht wirklich fordern konnte; schade, dass die Burschen ausgerechnet heute so schlecht aufgestellt waren; so konnten sich die bei Rudolfskai sonst üblichen Hotspurs-Emotionen gar nicht richtig entfalten.
Bericht Dynamo Viola:
Das Spiel begann gleich mit einem Traumtor von Alex, der bei einer der ersten Aktionen die Dynamo-Verteidigung stehen ließ und aus halblinker Position ins kurze Eck traf; nach perfektem Zuspiel von Philip, der auch in diesem Spiel viel Übersicht bewies, netzte Madre, bedrängt von einem Dynamo-Spieler im Fallen zum 2:0 ein.
Danach folgten 10 Minuten, in denen alle Fernen, gierig darauf, sich auch in der Liste einzutragen, nach vorne drängten, aus zum Teil unmöglichen Positionen draufheizen, auf Abspielfehler spekulierten und Dynamo immer wieder zu Chancen kommen ließen.
Mit dem 3:0 durch Alex war der Bann dann gebrochen; das Kombinationsspiel lief flüssig, die Spielzüge würden schnell vorgetragen und Überzahlsituationen herausgespielt: Nach Stanglpass von Christoph traf Madre von halblinks zum 4:0. In Kurtlmanier fiel der letzte Treffer: Bei einem schnell vorgetragenen Angriff wurde Madre blauverdächtig an der Strafraumgrenze gestoppt. Philipp führte den Freistoß mit einem Lochpass auf Alex aus, und der ließ dem Goalie keine Chance – 5:0.
Fazit: Wesentlich besseres Kombinationsspiel als gegen Rudolfskai, auch wenn wir Dynamo nach der Anfangsphase ins Spiel kommen ließen, letztendlich waren die Burschen jedoch mit dem 5:0 noch gut bedient.
Bericht Löwen:
Die Löwen hatten in diesem Spiel nicht wirklich viel zu brüllen. Die Phase des Beschnupperns dauerte vielleicht 2-3 Minuten, bevor wir uns auf das Löwen-Tor eingeschossen hatten. Den Trefferreigen begann Christoph mit einem Flachschuss ins kurze Eck, und dann trugen sich zunächst Olles (2:0), Alex (3:0) und abermals Olles (4:0) im Zweiminutentakt in die Torschützenliste ein.
Zwischendurch fand auch der Lange mal genug Zeit, um sich den Ball ideal vorzulegen und sich das Eck auszusuchen (5:0), ehe abermals Alex (6:0), Christoph (7:0) und Alex zum dritten (8:0) ihr Trefferkonto aufbesserten. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Chief (diesmal nicht mit einem Schlenzer), der es sich nicht nehmen ließ, an diesem Großkampftag aufzulaufen.
Fazit: Das war mit Abstand beste Spiel in der laufenden Meisterschaft: Die Treffer fielen im 2 Minutentakt fast wie im Lehrbuch; Kombinationsspiel wie in den "alten Tagen", die Fersen spielten in einem richtigen Spielrausch und drückten die Löwen förmlich an die Wand. Ein in allen drei Spielen fast übermotivierter Alex krönte seinen Tag mit insgesamt 7 Toren, davon 3 gegen die Löwen, die in diesem Spiel fast zu Prügelknaben degradiert wurden.
Zum offiziellen USI-Bericht
http://www.sbg.ac.at/usi/wettkampf/fussball/spielberichte7.htm
